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Sonntag, 29. September 2013

US - Budget-Streit

Schuldensanierung Restcon empfiehlt einen Artikel auf NZZ-Online.
Die grosse Angst vor dem worst case scenario ist, wie wir es am Beispiel in Zypern gesehen haben, nicht in jedem Fall berechtigt. Ein goverment-shut-down würde die Möglichkeit bieten mit Gläubigern Vergleiche zu finden, welche mit Sicherheit grösser wären als wirtschaftshemmende Sparmassnahmen. Mit geschickten Verhandlungen ist es möglich 20 -30 % der Gesamtverschuldung abzubauen - die Schuldzinsreduzierung wäre in diesem Fall wahrscheinlich höher als die Reinerlöse aus der Realwirtschaft. Das Verhältnis zwischen schmerzlichen Konsequenzen und und möglichen Gewinnen stünden im keinem Verhältnis. Also liebe US-Parlamentarier - lass es einmal drauf ankommen und schaut nach Detroit.

Donnerstag, 19. September 2013

Wenn die Presse-Hure ihrem Freier ins Gesicht schlägt

Stellen Sie sich vor Sie sind Kunde einer Firma und diese wiederum stellt Sie öffentlich an den Pranger und dies in der ganzen Schweiz. Nicht möglich? - Weit gefehlt -  es ist möglich und dies praktisch jeden Tag aufs Neue. Da liesst man, im Ratgeber der Zeitung 20 Minuten, wie wertvoll die Schuldenarbeit der Caritas Schweiz ist. (was wir weitgehendst bestätigen können) Zum Ende des Artikels, den wir hier nicht weiter kommentieren wollen, findet sich dann der weise Ratschlag, dass man sich bei Schuldenproblemen von dubiosen Klein-Inseraten-Schuldensanierern fernhalten soll. Da sind wir aber so etwas von einverstanden! Das finden wir super und es entspricht absolut der Wahrheit - wow. Nun erkläre uns aber einer warum diese Zeitung (und viele andere natürlich auch) ausgerechnet so vielen Inserate-Kunden aus diesem beagten, dubiosen Segment die Plattform für solche Werbung bietet und gleichzeitig dafür auch noch Geld nimmt? Richtig - damit man Sie in der Ratgeber-Kolumne wieder in die Pfanne hauen kann. Vielleicht entrüsten sich nun manche ob meinem Titel nicht mehr so sehr. Im Prinzip ist das die absurdeste Geschäftsbeziehung überhaupt - der eine Part ist dämlich und unseriös, braucht aber den anderen Part welcher unloyal und käuflich ist - zum Todlachen!

Sonntag, 25. August 2013

Ab heute lebt die Welt auf Pump

Dieser Artikel wiederspiegelt das Problem des Konsumverhaltens. Ohne die oft von mir beschriebene Konsumverantwortung wird nicht nur unser Planet schaden nehmen sondern auch alle bereits heute verschuldeten Menschen und Institutionen. Es lohnt sich, diesen Artikel zweimal zu lesen - man führe sich bitte vor Augen, dass wir 2013, die von der Natur selbst produzierte Jahresenergiemenge bereits am 20. August 2013 verbraucht haben - 1986 war das letze Jahr, bei welchem der Mensch gleich viel Energie verbraucht hat, wie die Natur selber produziert hat!!!! Übrigens braucht sich der Mensch um die Natur nicht zu sorgen - die wird sich selbst helfen und notfalls den Mensch irgendwann abschaffen, damit sie sich 

Donnerstag, 1. August 2013

Bürger müssen Vorbilder für den Staat sein

Kommentar zu Artikel "Bis(s) zum geht nicht - Mehr" Focus Magazin - Ausgabe 31/13

Wenn ein Bürger verschuldet ist, obwohl er durch sein Einkommen oder Vermögen seine Schulden in "nützlicher" Frist abbauen könnte, ist er für den Staat von keinem relevanten Nutzen - er wird mittels verschiedener Druckmittel dazu angehalten seine Situation zu verändern. Nun manch Einer findet dies nichts als gerecht, denn der unverschuldete Steuerzahler hat verständlicher Weise keine Lust die Schulden seines Mitbürgers mitzutragen. Wenn der Staat aber seine Schulden nicht abträgt obwohl er könnte, dann wird dies sehr viel liberaler betrachtet. Deutschland generierte 2012 total EUR 600 Mia. Steuereinnahmen und schaffte trozt noch nie dagewesener hohen Einnahmen, kein ausgeglichenes Staatsbudget. (es kamen also noch immer neue Schulden dazu) Erst 2014 wir ein ausgeglichenes Budget erwartet, was nach Aussagen der Politiker seit Kriegsende noch gar nie der Fall gewesen sei - sozusagen eine unglaubliche Leistung. Klar im September stehen Wahlen an, es ist nun die Zeit gekommen wo die Spitzenkanditaten nochmals an Ihre "unglaublichen" Leistungen erinnern wollen..... Nur so eines gedankliches Zahlenspiel am Rande - wäre die BRD eine Firma und wäre aus unternehmerischen Überlegungen dazu gezwungen Reingewinn zu erwirtschaften, sagen wir einmal grosszügig 10% des Umsatzes - also EUR 60 Mia., dann müsste die Firma BRD bei ihrer aktuellen Verschuldung von rund EUR 2 Billionen, mehr als 30 Jahre lang amortisieren, bis die Staatsverschuldung egalisiert wäre! Ich denke, dass die Politiker ob solchen Überlegungen die Flinte schon lange ins Korn geworfen haben. Bei steigenden Bedürfnissen der Bürger und Wähler, sind Wahlprogramme zur Amortisation der Staatsverschuldung absolut unpopulär - wenn nicht sogar politischer Suizid. Allein die Aussage, dass 2014 mit einem ausgeglichenen Haushalt gerechnet werden kann, veranlasst heute schon viele Politiker, ( vor allem die SPD) Geld aus dem Pot zu fordern um andere, längst überfällige "Baustellen" zu finanzieren. Also weit und breit keiner, der öffentlich fordert Altlasten zu amortisieren. Ich fixiere mich natürlich nicht auf Deutschlang alleine - es könnte auch jedes andere Land, welches sich in einer ähnlichen Situation wie die BRD befindet, genannt sein. Ohne falschen Patriotismums verrströmen zu wollen, erachte ich Schuldenbremse der Schweiz als weitaus effizienter. Da gesetzlich verankert, müssen sich unsere Politiker hierzulande keine Gedanken zu machen ob Ihre Amortisationsgedanken unpopulär sind oder nicht. Dem Willen des Volkes muss entsprochen werden. Unser bideres Image im Ausland mag wohl belächelt werden, doch müssen wir auf politischer Ebene nie darüber diskutieren ob wir uns etwas leisten wollen oder nicht - entweder das Geld ist da oder das Thema hat sich erübrigt. Schulden bedeuten in erster Linie auch den Verlust von Freiheit. Fazit je mehr Schulden sich anhäufen, je mehr Freiheit verloren geht. Der Bürger ist der Staat! Zeigt euren Volksvertretern wie es geht - nur Ihr könnt Vorbild für den Staat sein!

Samstag, 30. März 2013

Konsumaufschwung in den USA - echt jetzt?


Da sind sie wieder, die positven Nachrichten welche für kurze Zeit die Börse beflügeln und die Konsumenten optimistisch stimmen sollen. Schon ein vorhergehender Beitrag über die Immobiliensituation in den USA fährt auf derselben Schiene. Wann lernen Wirschafts-Analytiker, das nicht leere Quantität, sondern nachhaltige WERTE, aussagekräftige Konjunktur-Indizien sind! Nochmals zum mitschreiben für alle, die es nicht verstehen wollen... Wer versucht künstliche Bedürfnisse zu schaffen ohne dass ein WERT dahintersteht, hilft in grobfahrlässigem Masse mit, die Devisen zu entwerten! Doch es gibt auch US-Firmen, die das System ernsthaft hinterfragen - Beispiel Toy's r' us ... will nun den Börsengang doch nicht vollziehen. Die Begründungen des Konzerns sind zwar zweifelhaft, doch genau diese lapidaren Ausreden lassen stark vermuten, dass die wahren Beweggründe ganz anders sind.

Sonntag, 17. Februar 2013

Macht die Abzocker-Initiative Sinn.....?

Einige meiner Blogleser (http://www.restcon.ch/blog/) haben mich gebeten zum Thema Minder-Initiative respektive bekannt als Abzocker-Initiative auch noch meinen Kommentar dazu zu geben - nun gut ich wollte dies eigentlich nicht doch im Zusammenhang mit den neuesten Ereignissen um die Vasella-Abgangsentschädigung mache ich eine geistige Verlinkung dazu. Der Artikel (http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/vasella-verhilft-abzocker-initiative-womoeglich-zum-sieg-1.18005914) zeigt eigentlich auf, das die Initiative selbst keinen Einfluss darauf hat solche Vasella-Spielchen in Zukunft zu verhindern. Auch der Gegenvorschlag der Parteien hat viel zu viele Schlupflöcher. In Anbetracht, dass die Initiative sowohl der Gegenvorschlag, inhaltlich wie auch juristisch keine grosse Bewandtnis haben werden, stimme ich ganz klar gegen die Initiativen. Diese Abstimmung verkommt eher zu einem emotionalen Wachrütteln, denn zu einer wirksamen Prävention - und zu so was lass ich einfach nicht hinreissen. Wenn man wollte - und ich spreche damit die Arbeit unserer Parteien an - könnte man dieses Abzocker-Problem eigentlich ganz einfach lösen. Man könnte eine Besteuerungsformel ausarbeiten welche erbrachte Leistung und Werte zueinander in ein Verhältnis stellt. Dieses Resultat würde dann jedes Einkommen entsprechend besteuern. (z.B physisch geleistete Arbeit würde am höchsten gewertet, geistige ein wenig tiefer und gar keine Leistung logischer Weise am tiefsten) Ich höre jetzt schon viele schreien - ja aber .... man könnte bei einem solchen Bewertungssystem ohne Problem Platz lassen für eine individuelle Schatzung - nur müsste man dabei die Beweiserbringung auf den Besteuerten übertragen. 

Donnerstag, 14. Februar 2013

Wann verkauft die SNB ihre Euros?

Zum Artikel: Schnelle und grosse Verkäufe des Euros könnten inflationäre Konsequenzen auf den Euro haben - die SNB macht alles richtig - und warum dafür Euros in Franken wechseln? Warum nicht in Dollar? würde den Franken zwar nicht wie gewünscht schwächen - doch langfristig bringt ein stärkerer Dollar dem Euro mehr. Wir haben doch alles in unserem Land - wir können es uns leisten längerfristig zu denken - nein wir sind sogar dazu verpflichtet - alle die immer schreien verkaufen, verkaufen, sind offenbar nicht in der Lage globale, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen! Sinnlose Überproduktionen machen uns kaputt - nicht nur wirtschaftlich sondern auch ökologisch - die Märkte müssen jetzt dort gestützt werden wo sie es brauchen und nicht um die Produktion von Gütern zu fördern, welche unser Planet nicht braucht - merke also: schnell, schnell bringt nichts - vernünftige Bescheidenheit und Konsumverantwortung hingegen viel!!!www.restcon.ch

Der Dschungelkönig ist pleite.....

Zum Artikel "Der Dschungelkönig ist pleite" Wenn dem so ist, ist es schade, dass es immer wieder alte Manager-Füchse gibt, welche den Jungen mit vertraglichen Tricks das Geld aus der Tasche ziehen. Auch Manager sollen ihr Geld verdienen - doch auf ehrliche Art und Weise. Manager die sich so über Wasser halten müssen haben offenbar auch vor sich selbst jegliche Achtung verloren. Natürlich hofft man für den jungen Dschungelkönig, dass ihm zum Ende noch etwas übrig bleibt - doch etwas kann ihm niemand nehmen - es ist die Erfahrung! Wohlverstanden muss er diese teuer bezahlen - doch ist es ironischer Weise genau diese Erfahrung, die unbezahlbar ist. Kopf hoch die Geschichte abhaken und weitermachen.... www.restcon.ch

Dienstag, 15. Januar 2013

"Nicht Zahlungsfähig" - Konkursverfahren in Zahlen

"Nicht Zahlungsfähig"
www.sonntagsblick.ch Artikel vom Sonntag, 22. Juli 2012 unter der Rubrik - Die Woche / unsere Schweiz

Der Artikel stach mir sofort in die Augen. Mein Blick traf zuerst auf die Kantone und Ihre Konkurse, danach schweifte er auf die darunter stehenden Tabellen. Genau wie auf dem Foto abgebildet, stand nichts weiter dazu - keine Aussage, keine Interpretation, keine Expertenaussage - einfach nichts.... Ich finde das genial - Der Leser respektive der Betrachter kann damit anfangen was er will. Noch eine  ganze Weile verblieb ich bei dieser graphischen Darstellung und fragte mich; was nimmst Du von dieser Graphik mit, wenn Du das Magazin wieder zuschlägst - was bleibt in meinem Kopf bis morgen früh? Wir rekapitulieren: 11073 Konkurseröffnungen in einem Jahr, das hört sich nach viel an, doch dieser Zahl gegenüber stehen in demselben Zeitraum rund 39665 neu gegründete Firmen www.restcon.ch

Dienstag, 10. Juli 2012

Samstag, 30. Juni 2012

«Schulden zahlen? Warum?»

Nzz v. 20. Mai 2012 - Artikel "Schulden zahlen? Warum?

Das Interview mit David Graeber zeigt auf, wie die Schuldenmechanismen zwischen Wirtschaft, Privatpersonen, Staaten etc. zusammenhängen. Der Artikel veranschaulicht zudem, wann und wie Gläubiger, Bürger und Staaten unfreiwillig für Schulden einstehen müssen.