Sonntag, 11. November 2012

Immobililenkauf - Schuldenfalle

Der Traum vom Eigenheim ist bei vielen Schweizern gross. Die tiefen Hypothekarzinsen machen den Traum zum greifen nah. Die zweite Säule, also die Pensionskasse, musste seit dem Krisenbeginn 2008 für viele negative Schlagzeilen herhalten. Die Generation der 35-45ig Jährigen ist skeptisch und fragt sich zurecht, ob sie überhaupt noch etwas von ihren Spareinlagen zurückerhalten werden. So lautet das Credo - die PK-Ersparnisse zu beziehen und sie als Eigenkapital in eine Liegenschaft einzulegen. In letzter Zeit mussten wir allerdings feststellen, dass viele Immobilien verkauft werden, die einen oder mehrer "Hunde" begraben hatten. Seien Sie also auf der Hut - tauschen Sie Emotionen nicht gegen Ihren Verstand ein. Ist der Kauf gemacht, kommen für allfällig überraschende Instandstellungen, oft hohe Kosten, die aus dem Traum einen Albtraum machen können. Auf unserer Webseite haben wir ein Musterformular zum Download aufgeschaltet, welches Sie dem Verkäufer zum Ausfüllen vorlegen können. Dieses Fact-Sheet soll Ihnen die Erstbeurteilung erleichtern, zudem leistet der Verkäufer mit seiner Unterschrift bereits eine Verpflichtung zur Wahrheit.

Sonntag, 23. September 2012

Steuern und Existenzminimum - Sisyphusmechanismus in Reinkultur

Die Sommerferien sind vorbei - bereits beginnen die ersten Blätter sich zu verfärben. Mit dem Saisonwechsel zum Herbst hin, neigt sich auch das laufende Jahr langsam aber sicher dem Ende zu. Schon in vier Monaten erhalten wir das Steuerdeklarations-Formular sprich die Steuererklärung für das Jahr 2012. Obwohl einige von uns noch nicht mal die Steuererklärung 2011 abgegeben haben und ein noch grösserer Teil von uns mit dem Abzahlen der Forderungen von 2010 beschäftigt ist, wird der Negativsaldo bereits schon wieder um ein Jahr erhöht. Das beschriebene Szenario beschreibt einen grossen Teil der Schweizer Bürger. Nur ein kleiner Teil kann die Steuern problemlos und pünktlich bezahlen. Mit dem Gesetz der Saldobesteuerung - also die Steuern für das laufende Jahr per 31.12 eines Jahres bereits schon per geschätzter Rechnung bezahlt zu haben - schaffen nur die Wenigsten. Eine Gruppe, welche jedes Jahr wächst, sind jene, die keine oder nur teilweise Steuern bezahlen können. Es handelt sich dabei meist um Familien, deren Einkommen nur so hoch wie das Existenzminimum ist oder gar noch tiefer. Ja auch solche Einkommen werden besteuert - eigentlich ein Schwachsinn. Wenn diese Gruppe dann die Forderung nicht begleichen kann, werden Sie betrieben - zahlen sie dann noch immer nicht, so wird demjenigen die Lohnpfändung eröffnet - da sein Einkommen aber keine pfändbare Quote zulässt, weil eben das Einkommen meist nicht einmal das Existenzminimum deckt, erhält der Gläubiger - in diesem Falle der Staat - einen sog. Verlustschein. (prov. nacht SchKg Art. 115 od. 149) Diese Verlustscheine bleiben, sollten sie nicht bedient werden, zwanzig Jahre im Betreibungsregister.
Da diese Gruppe von Steuerschuldnern im Normalfall jedes weitere Jahr nur weitere Verlustscheine produziert, werden sie entsprechend immer weiter in die Schuldenspirale getrieben, bis sie nicht mehr mögen. Irgendwann musst der Staat oder besser gesagt die noch zahlenden Bürger  für den Unterhalt dieser Personen  aufkommen. Was könnte man dagegen tun? Personen die zuwenig Steuern bezahlen können sich ein Teil Ihres Geldes wieder beim Amt für Sozialversicherungen zurückholen. Diese Überlegung ist ja schön und gut und in vielen Fällen bekommt ja eine Familie mehr Geld vom der Prämienverbilligung als sie dem Fiskus schuldet - doch fragen wir uns warum mit diesen Beiträgen nicht zuerst der Fiskus bedient wird und der Rest an die obligatorische Krankenkasse bezahlt wird. Warum kann man nicht wie bei N, F oder B- Bewilligungen die Steuer an der Quelle beziehen. (direkt dem Lohn abziehen) Obwohl Quellenbesteuerte bedeutend mehr bezahlen, fiel mir auf, dass diese Familien viel weniger mit Ihrem Budget zu kämpfen haben als normale Steuerzahler. 

Samstag, 21. Juli 2012

Verschuldete Unternehmen

Nur die wenigsten KMU's erstellen für Ihre Firma ein Budget - leider. Klar ist uns bewusst, dass diese Arbeit für die meisten Unternehmer eine Öde Sache ist, doch möchten wir an dieser Stelle die Unternehmer für dieses enorm wichtige Frühwarnsystem sensibilisieren! Erinnern Sie sich noch, als Sie für die Frimengründung einen Business-Plan erstellt haben - mindestens für das erste Betriebsjahr? Budgets, sowohl auf der Soll - wie auch auf der Habenseite sind wie ein roter Faden, an welchen Sie sich monatlich oder auch quartalsweise orientieren können. Habe ich den errechneten Erlös erzielt? Verhalten sich die Aufwendungen wie geplant? Was muss ich unternehmen, dass ich allenfalls wieder zum roten Faden zurückfinde. Der engagierte Unternehmer kann nach erreichen der Budgetziele die Messlatte auch höher legen. Sicher ist aber, dass wenn keine Frühwarninstrumente vorhanden sind respektive diese nicht beachtet werden, dass "Firmenschiff" höchstens auf Sichtweite fährt - in vielen Fällen ist nicht einmal der Kapitän auf der Brücke anzutreffen. Was wir damit sagen wollen ist, dass wenn dieser Zustand über längere Zeit anhält die Abwärtsspirale kaum noch aufzuhalten ist. 


Ist ein Unternehmen erst einmal im Schuldenstrudel, muss sehr viel Energie aufgewendet werden um wieder zum roten Faden zurückzufinden. Diese zusätzliche Energie fehlt dem Unternehmer dann um sich auf seine wirklichen Aufgaben des Unternehmens zu fokussieren. Nur wenige Firmeninhaber sind fähig mit so vielen Bällen zu jonglieren. 


Meldet das Budget-Frühwarnsystem eine nahende Gefahr - können wir jedem Unternehmer dringend empfehlen sich professionelle Hilfe bei zuziehen.www.restcon.ch

Dienstag, 10. Juli 2012

Montag, 9. Juli 2012

Schuldensanierung und Unternehmensberatung: Sommer, Sonne, Ferienkredit und Riesenfrust

Schuldensanierung und Unternehmensberatung: Sommer, Sonne, Ferienkredit und Riesenfrust: Mit den Temperaturen steigen auch die Inseraten für Ferien auf Kredit. Nicht nur Kreditinstitute wollen Träume und Sehnsüchte der Menschen w...

Sommer, Sonne, Ferienkredit und Riesenfrust

Mit den Temperaturen steigen auch die Inseraten für Ferien auf Kredit. Nicht nur Kreditinstitute wollen Träume und Sehnsüchte der Menschen wecken, sondern seit Neuestem auch die Reiseveranstalter selber. Ferne Länder, endlose Palmenstrände und kühle Longdrinks - wer träumt nicht davon? 


Doch, so fragen wir uns ernsthaft, wie kann man Urlaub geniessen, wenn man weiss, dass nach der Rückkehr Kreditraten mitsamt der Zinslast - Privatkreditbanken liegen diese nicht selten bei 13% und höher - anstehen? Unserer Erfahrung nach, und wir haben in Sachen Urlaubsverschuldung schon einiges gesehen, ist der Stress der Rückzahlung sehr viel grösser als die fremdfinanzierte Ferienerholung. 


Klar, das Meer lockt und die Verwandten und Nachbarn fahren auch weg. Wenn das Budget knapp ist, sollte man sich den Kreditstress aber ersparen und sich, respektive der finanziellen Situation, treu bleiben. Allzu schlimm ist das nämlich nicht. Gerade im Sommer bietet die Schweiz wirklich viel - für wenig Geld. Urlaub mit Fahrrad und Zelt, Bahn und Jugendherbergen oder ein Campingurlaub an einem unseren Seen ist eine echte Alternative zur Verschuldung für fremdfinanzierte Auslandsaufenthalte. 

Unsere Grundmeinung zu Abzahlung, Kredit, Darlehen, Leasing etc. bleibt bestehen: Zuerst die Leistung erbringen und dann konsumieren und nicht umgekehrt. 


Wir wünschen erholsame und schuldenfreie Ferien.